27.04.2010
Die festgestellten Zufriedenheitswerte ließen sich an den sehr unterschiedlichen Kundenstrukturen der Banken festmachen. Der verunsicherte und unzufriedene Kundentyp sei beispielsweise überdurchschnittlich häufig Kontoinhaber bei der Postbank und den Direktbanken.
Diese Kunden zeichneten sich im Durchschnitt durch das geringste Lebensalter aus. Gleichzeitig verfügten sie in der Regel über ein unterdurchschnittliches Haushaltseinkommen und in der Folge über die kleinste Anzahl verschiedener Anlageprodukte.
Gleichzeitig sei die Risikobereitschaft dieses Kundentyps überdurchschnittlich. Ein sorgfältiges Abwägen von Chancen und Risiken in Anlagefragen werde von dieser Gruppe meist nicht vorgenommen. Dementsprechend würden diese Kunden von der finanziellen Performance ihrer Geldanlagen auch öfter enttäuscht.
Die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparda-Banken zählten in ihrer Kundenstruktur dagegen besonders häufig die Gruppe der sicherheitsorientierten Genügsamen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Mehr als ein Viertel der Kontoinhaber (29 Prozent) gehörte zu diesem Kundentyp, der sich für seine Finanzentscheidungen vergleichsweise viel Zeit nehme. Regelmäßiges Sparen und Altersvorsorge hätten bei diesem Kunden einen großen Stellenwert. Oberste Maxime sei dabei die Sicherheit der Anlage. Das Vertrauen in seine Hausbank sei überdurchschnittlich.