28.04.2010
Größte Barriere seien demnach interne Strukturen und Führungskräfte: Soziale Medien würden "nicht wegen, sondern trotz des Managements eingesetzt". Die Entscheider reagierten meist nur auf Initiativen engagierter Mitarbeiter, die hinter ihrem Rücken damit begonnen hätten.
Hätten sich die Mitarbeiter an die Hierarchie gehalten, wären die Projekte gar nicht zustande gekommen. Social Media werde im Grunde nie von der traditionellen Firmenstruktur initiiert.
Die Führungskräfte seien zu alt, sähen die Vorteile nicht und könnten sich nicht vorstellen, wie soziale Medien funktionieren, so Sieber gegenüber der "FAZ". Die Unternehmen müssten sich fragen, ob es gut sei, wenn solche Initiativen "bottom-up" geschehen, und ab wann es notwendig sei, die sozialen Medien in die Firmenstruktur einzubinden.