23.08.2010

Talsohle durchschritten

Laut der LBS-Immobiliengesellschaften (LBS-I) stieg das Vermittlungsergebnis der größten Maklergruppe Deutschlands im ersten Halbjahr 2010 auf knapp 15.000 Objekte (plus 9 Prozent) mit einem Volumen von 2,15 Milliarden Euro (plus 17 Prozent).

"Der größte Anteil entfällt auf preisgünstige gebrauchte Eigenheime und Eigentumswohnungen", erläuterte LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm. "Doch auch die Neubaunachfrage kommt endlich wieder in Schwung."

Die Ergebnisse der ersten sechs Monate bestätigten, dass die Interessenten zurzeit vor allem von einem breiten Angebot preisgünstiger Gebrauchtobjekte profitieren. Neun von zehn der von den LBS-I vermittelten Eigenheime und Eigentumswohnungen seien Bestandsimmobilien.

Wie im Vorjahreszeitraum hätten dabei gebrauchte Eigenheime im Durchschnitt rund 150.000 Euro gekostet, neugebaute dagegen mit 248.500 Euro fast 100.000 Euro mehr. "Trotzdem wurden über 30 Prozent mehr neue Eigenfamilienhäuser über die LBS-I gekauft", so Hamm. Der gleichzeitige Anstieg der Vermittlungszahlen bei Neubau-Eigentumswohnungen und auch bei Baugrundstücken zeige, dass die Talsohle beim Wohnungsbau jetzt offenbar verlassen werde.

Die Immobilienvermittler von LBS und Sparkassen sehen zurzeit ausgezeichnete Kaufbedingungen für Wohneigentumsinteressenten, heißt es in einer Pressemitteilung. Die günstigen Immobilienpreise seien momentan mit noch extrem vorteilhaften Zinskonditionen zu finanzieren.