03.02.2010
Gut ein Jahr nach dem Höhepunkt der Finanzmarktkrise habe sich die Stimmung in der Bankenwelt klar gegen eine weitere staatliche Einflussnahme gewendet, teilt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) mit.
Wie aus einer gemeinsamen Umfrage mit dem Centre for the Study of Financial Innovation (CSFI) hervorgehe, gelte "Politische Intervention" derzeit als Risikofaktor Nummer eins. Auf dem zweiten Platz folgten Kreditrisiken. Die Furcht vor Überregulierung stehe auf Rang drei und damit noch vor der Sorge über die Entwicklung der Weltwirtschaft, heißt es in einer Pressemeldung.
"Die Befragten lehnen staatliche Interventionen in der Bankenbranche nicht rundweg ab", so Markus Burghardt von PwC. Aus Sicht vieler Banker sei die Haltung der Politik gegenüber dem Finanzsektor jedoch zu intransparent und teils auch widersprüchlich.