05.03.2010
Mit der neuen Dauerausstellung seien die osmanischen Meisterwerke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert zum ersten Mal seit 70 Jahren in dieser Fülle wieder öffentlich zu sehen, berichtet die "Sparkassenzeitung".
Im Fokus stünden prächtige Teile osmanischer Staatszelte sowie osmanisches Prunkreitzeug auf eigens für diesen Zweck geschnitzten lebensgroßen Araberhengsten. Die Sammlung soll die Offenheit des sächsischen Hofes gegenüber der Kunst und Lebensart des Orients zeigen.
Das Kulturereignis läute das Jubiläumsjahr 2010 ein, in dem die Kunstsammlungen Dresden ihr 450-jähriges Bestehen feierten, so das Sparkassenblatt. Die Sparkassen-Finanzgruppe unterstütze als langjähriger Partner neben der Eröffnung der Türckischen Cammer auch zwei weitere Großereignisse dieses Jahres: Zum einen das museenübergreifende Projekt "Zukunft seit 1560 - Die Ausstellung" (18. April bis 17. November 2010), zum anderen die Wiedereröffnung der Galerie Neue Meister und der Skulpturensammlung im sanierten Albertinum im Juni 2010.