11.02.2010
Großkonzerne schreiben immer seltener Stellen in Zeitungen aus, zeigt die Erhebung der Universitäten Bamberg und Frankfurt sowie des Jobportals Monster.
Dort wolle nicht einmal jeder Zehnte mehr mit klassischen Papiermappen konfrontiert werden, so "wuv". Am liebsten entgegengenommen würden Formularbewerbungen – fast die Hälfte der Entscheider im Bereich Human Resources bevorzuge diesen Weg .
Für die Ausschreibung offener Stellen nutzten fast zwei Drittel der Großkonzerne Online-Jobbörsen, nur jeder fünfte setze auf Printmedien, heißt es bei „wuv“ weiter.
Die Firmen-Homepage sei für die Recruiting-Trends-Befragten der wichtigste Kanal. Um bei High Potentials präsent zu sein, sponserten viele Konzerne Veranstaltungen an Universitäten. Gut drei Viertel hätten angegeben, Hochschulmarketing habe für sie einen hohen Stellenwert.
Schon vor der Ausschreibung von Stellen seien digitale Wege bei Personalchefs gefragt: Viele der Befragten informierten sich online über potenzielle Kandidaten, zum Beispiel über das Portal Xing oder die Suchmaschine Google. Jeder dritte sei der Ansicht, dass das Social Web die Personalbeschaffung vereinfacht hat.