25.01.2010

Optimierungen beim KfW-Sonderprogramm

Im Mittelpunkt der Verbesserung stehe eine Neuordnung der Konditionen, die zu einer Senkung der Zinsen in den bestehenden Programmvarianten um 20 Basispunkte führe, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben der Senkung der Zinsen trete eine Reihe von Flexibilisierungen und Erweiterungen des Programms in Kraft, mit denen die Finanzierung vor allem des Mittelstandes gestärkt werde.

So würden neben den Kreditlaufzeiten auch die Zinsbindungsfristen in allen Programmvarianten des KfW-Sonderprogramms verlängert. Für Investitionskredite werde beispielsweise eine Zinsbindungsfrist von dreieinhalb oder acht Jahren angeboten.

Bei Investitionen in langlebige Investitionsgüter wie Immobilien und bei Projektfinanzierungen stehe den Kreditnehmern künftig eine Variante mit einer Laufzeit von 20 Jahren bei einer tilgungsfreien Anlaufzeit von bis zu fünf Jahren zur Verfügung.

Bei Krediten für Betriebsmittel werde eine Programmvariante "Flexibel" eingeführt um den Unternehmen größere Gestaltungsspielräume bei der Deckung des Betriebsmittelbedarfs zu öffnen. Diese und weitere neue Konditionen treten zum 1. Februar 2010 in Kraft.

"Ich freue mich, dass es uns mit den Neuerungen gelungen ist, dass das KfW-Sonderprogramm den individuellen Finanzierungsbedürfnissen der Unternehmen jetzt besser Rechnung trägt," so Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Dies sei ein weiterer wichtiger Beitrag zur Sicherstellung der Kreditversorgung in dieser schwierigen Zeit.