08.04.2010

Nachhaltige Immobilien

Eine Studie von Roland Berger verdeutlicht, dass die Branche sich auch der ökonomischen Bedeutung des Themas immer stärker bewusst wird.

Die Studie "Nachhaltigkeit im Immobilienmanagement" zeige, dass für den Bau- und Immobiliensektor im ökologischen Bereich auf allen Stufen der Wertschöpfungskette enorme finanzielle Potenziale für sämtliche Akteure verborgen liegen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Von den Projektentwicklern über die Bauindustrie bis hin zu Vermietern und Betreibern seien bereits mehr als 70 Prozent der Befragten bereit, für nachhaltige Immobilien höhere Kosten in Kauf zu nehmen. Ihnen wäre die Nachhaltigkeit einen Aufschlag von durchschnittlich neun Prozent wert.

Daraus ergibt sich Roland Berger zufolge ein zusätzliches Investitionspotential von rund 13 Milliarden Euro in Deutschland. Bisher würden Immobilien noch hauptsächlich als Produktionsfaktor gesehen. Nach Einschätzung der Befragten sollen sie in den kommenden Jahren aber zunehmend als strategische Ressource wahrgenommen werden.