22.06.2010
China soll bereits 2011 mit einem Branchenumsatz von voraussichtlich fast 95 Milliarden US-Dollar zum drittgrößten Medienmarkt aufsteigen, berichtet das Portal "cpwissen" und bezieht sich auf den "Global Entertainment and Media Outlook: 2010 - 2014" von PricewaterhouseCoopers (PwC).
Damit würden die Chinesen Deutschland (92 Milliarden US-Dollar) auf den vierten Rang verweisen. Die ersten beiden Plätze belegen demnach die USA (446 Milliarden US-Dollar) und Japan (171 Milliarden US-Dollar).
Chinas Medienmarkt biete trotz staatlicher Zensur und weiterhin bestehender Probleme beim Schutz geistigen Eigentums ein enormes Potenzial, so Werner Ballhaus von PwC. Bis 2014 dürften die Branchenerlöse in China laut PwC um durchschnittlich 12 Prozent auf annähernd 134 Milliarden US-Dollar zulegen und damit weitaus stärker wachsen als in jedem anderen der führenden Medienmärkte.
Für die USA erwarteten die PwC-Experten ein Wachstum von durchschnittlich 3,8 Prozent auf fast 517 Milliarden US-Dollar, während der Medienumsatz in Deutschland um schätzungsweise 3,3 Prozent pro Jahr auf gut 104 Milliarden US-Dollar und in Japan um lediglich 2,8 Prozent jährlich auf knapp 189 Milliarden US-Dollar zulegen werde.