30.07.2010

Magische Mäusejagd

Eine Revolution sei das Gerät jedoch nicht, relativiert die "Zeit". Denn zum einen sei die Idee hinter dem Magic Trackpad nicht neu. Schon länger gebe es ähnliche Eingabegeräte, denen der Durchbruch jedoch nie gelang. Im Gegenteil: Noch schleppten viele Laptop-Nutzer immer eine zusätzliche Maus mit sich herum.

Selbst in der Video- und Grafikbranche, in der Apple traditionell stark vertreten sei, werde man die Maus kaum aufgeben: Präzises und gleichzeitig schnelles Arbeiten gestalteten sich mit einem Trackpad noch schwierig, heißt es weiter.

Zudem müsse, wer das Trackpad benutzen möchte, zwingend Apples aktuelles Betriebssystem "Snow Leopard" installiert haben und über einen Mac mit Bluetooth-Schnittstelle verfügen – eine weitere Barriere für eine rasche Verbreitung.

Die mittlerweile vierzigjährige Computer-Maus werde sich nicht so leicht verdrängen lassen, resümiert die "Zeit". Zwar könne Apple seinen Marktanteil bei Computern insgesamt langsam steigern, aber das Desktop-Segment dominiere weiterhin die Konkurrenz.