29/Okt/2009

Kleine Twitterschule

Wie Karriere-Tweets die Arbeitgebermarke stärken: Immer mehr Unternehmen setzen auf Twitter als Kommunikationsinstrument. Was dabei gerade im Bereich Employer Branding zu beachten ist, hat Personalmarketingexperte Roman Brinkmann für das Fachportal "cpwissen.de" in fünf Punkten zusammengefasst.

Brinkmann zufolge ist der offene Austausch und der Aufbau von Netzwerken auf Xing, YouTube, facebook und eben auch Twitter für die "Generation Y", also die Gruppe von Absolventen, die jetzt auf den Arbeitsmarkt drängt, in der Regel selbstverständlich. Diese Zielgruppe erwarte, dass sich moderne Unternehmen mit den neuen Medien beschäftigen.

Im Kontext Personalmarketing eröffne das Web 2.0 zahlreiche neue Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Twitter sei ein gutes Beispiel dafür, wie man sowohl faktenbasiert-sachlich als auch sehr persönlich kommunizieren könne. So eigne sich das Medium hervorragend als Appetizer für mehr Informationen auf einer Karriere-Website oder als Einstieg in einen direkten und persönlichen Dialog mit der Personalabteilung.

Wichtig sei die richtige Mischung aus Fakten und Emotion. Von einem Karriere-Tweet würden natürlich Infos zu neuen Jobs erwartet, aber wer einem Unternehmen persönlich folge, möchte auch die Menschen hinter einer Personalmarketing-Kampagne kennenlernen.

Darüber spielten für die gesamte Kommunikation Authentizität und Offenheit eine wichtige Rolle. Wichtig sei zudem eine zeitnahe Reaktion auf Anfragen, egal ob sie per Twitter, E-Mail oder Telefon erfolgten.

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