26/Nov/2009

Klare Formen und Farben

Die mitunter stürmische Entwicklung der Geschichte der Plakatkunst hat das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg zum Thema seiner Ausstellung „Plakativ! Produktwerbung im Plakat“ gemacht.

Noch bis April 2010 wird hier gedruckte Reklamegeschichte aus 80 Jahren gezeigt. Laut „Spiegel“ handelt es sich um eine üppige Ausstellung mit mehr als 350 Exponaten, die unter anderem die Ablösung der verspielten Ästhetik und die Hinwendung zu klaren Formen und Farben nach dem Ersten Weltkrieg beleuchte.

Mit diesem Wandel einhergegangen sei ein regelrechter Boom der Plakatwerbung, so der „Spiegel“. Plötzlich hätten nicht mehr nur Konzertveranstalter und Verlage auf Litfasssäulen geworben, sondern die gesamte Konsumgüterindustrie dieses Format für sich entdeckt: Ob Fahrräder, Waschmittel oder Bademode - so gut wie alle Produkte seien auch plakatiert worden.

In seiner Rubrik „Eines Tages“ präsentiert der "Spiegel" einen Querschnitt der schönsten Plakate online. Reinklicken lohnt!