08.06.2010

Interaktion, Intuition, Reduktion

Rund 30 Jahre nach Erfindung der Computermaus im Jahre 1968 stünden wir jetzt vor einem Paradigmenwechsel, schreibt das Corporate-Publishing-Fachmagazin "cpwissen". Die Nutzung von Computeroberflächen verlagere sich Dank der neuen mobilen Tablet-Computer wie dem iPad hin zur unmittelbaren Bedienung des Geräts durch Fingerberührung oder direkte Stifteingabe.

Im Gegensatz zu der bisherigen umständlichen Bedienung über Symbole, die mit Maus und Cursor gesteuert werden, geschehe die Interaktion beim iPad direkt – und damit wesentlich intuitiver und mit einer viel besseren Usability.

Wolfgang Henseler, Professor für Digitale Medien und Intermediales Design an der Hochschule in Pforzheim, nennt bei "cpwissen" die drei wichtigsten Regeln für iPad-Anwendungen:

1. Alles muss anklickbar sein: Texte, Bilder, Videos, einfach alles sollte interaktiv funktionieren.

2. Eine iPad-App sollte immer auf das Wesentliche reduziert sein. Die Interaktion mit dem Objekt und nicht mit dem Symbol steht im Fokus der User Experience.

3. Kontext-Sensitivität und situative Relevanz: Die Funktionen sollten dann auftauchen, wenn sie benötigt werden.