Bei der halben Milliarde Facebooker weltweit seien diejenigen noch nicht einmal mitgezählt, die sich nur angemeldet haben und seitdem als reiner Name in der Datenbank stehen, berichtet der "Tagesspiegel". Deutschland liege mit seinen zehn Millionen Mitgliedern zurzeit im Mittelfeld. Island, Hongkong oder Norwegen seien deutlich engagierter, ganz zu schweigen von Amerikanern und Briten.
Zeitverschwendung, Datenschutz, Sicherheit
Die Hauptprobleme der Nutzung beträfen Zeitverschwendung, Probleme mit dem Datenschutz und Sicherheit, heißt es weiter. Immer wieder gebe es Aufrufe zum Massenaustritt, aus Protest etwa gegen neue Nutzungsbedingungen. Keiner dieser Aufrufe hatte dem "Tagesspiegel" zufolge jedoch nennenswerte Konsequenzen. Es gebe mittlerweile auch keine wirkliche Alternative zu Facebook mehr.
Suche nach Anerkennung und Geselligkeit
Und warum das Ganze? Facebook sei die digitale Antwort auf die urmenschliche Suche nach Anerkennung und Geselligkeit. Die meisten Menschen könnten gar nicht genug davon kriegen. Facebook sei der Beweis für diese These; ausgerechnet weil es so mangelhaft und unterirdisch sei – und trotzdem fast alle mitmachten. Und sei es auch nur aus Angst, etwas zu verpassen.