19.02.2010
Die Optimierungen gingen dabei über visuelle Aspekte hinaus und schlössen wesentliche Änderungen wie die Einführung neuer Dienste, Vermarktungsmöglichkeiten und Features ein, teilt der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) mit.
Zeitungen gehören laut BDZV zu den ersten, die die Möglichkeiten des Internets erkannt und frühzeitig eigene Web-Präsenzen gestartet haben. Bereits 1997 habe es über 100 Zeitungstitel im Netz gegeben, 2002 schon mehr als 400. Aktuell zählt der BDZV 658 Webseiten von Zeitungen.
Mehr Reichweite und Werbeerlöse durch Bewegtbild
Online-Videos seien in Deutschland mittlerweile fester Bestandteil der Zeitungsportale. Die Verlage würden darin eine neue Chance sehen, Reichweiten zu erhöhen und zusätzliche Werbeerlöse zu generieren.
Die Mehrheit der Verlage setze mittlerweile auf selbstproduzierte Videos (59 Prozent), hinzu kämen Videos aus dem Netzwerk der Online Marketing Service GmbH (OMS), die sich bei 44 Prozent der Verlage fänden. Das Video-Format Flash habe sich auf breiter Fläche durchgesetzt.
Massenmarkt mobiles Internet
Günstige Tarife, schnelle Verbindungen und Flatrates hätten das mobile Internet zu einem Massenmarkt gemacht. Spätestens seit Einführung benutzerfreundlicher Endgeräte wie den Smartphones nehme der Zugriff auf mobile Dienste rasant zu.
Das hätten auch die Verlage erkannt, 26 Prozent der Zeitungstitel böten bereits mobile Portale an. 17 Prozent der Zeitungswebsites offerierten SMS-Dienste, wobei die mobilen Portale prominenter verlinkt würden. In diesem Bereich sowie bei den Zusatzapplikationen ("Apps") sei in den nächsten Monaten mit Wachstum zu rechnen, heißt es weiter.