22.04.2010
Das iPad sei "die perfekte Plattform für Journalismus – ein Quantensprung in der Möglichkeit, Inhalte einfach und intuitiv zugänglich und verständlich zu machen“, so der Kommunikationsexperte. Umständliche "Prothesen" wie die Maus oder Pfeiltasten würden ersetzt durch "das aufregende, explorative Wühlen in Inhalten mit unseren Händen, das wir aus unserer Kindheit kennen".
Spannend sei darüber hinaus, was dieses Gerät für das Storytelling bedeute. Der Leser werde ein Thema zunächst scannen und dann "nach freiem Ermessen interessante Details antippen, zoomen, wegschieben oder durchblättern". Die technischen Möglichkeiten würden ganz neue journalistische Erzählformen ermöglichen.
"Hier haben wir die Chance, Journalismus auch digital wieder ein bisschen 'magisch' zu machen", schreibt Kircher – und träumt bereits von der Rückkehr der Kreativen an die Spitze der digitalen Wertschöpfung und dem damit verbundenen Ende der Vorherrschaft der Suchmaschinenoptimierer.