19.08.2010

Die Angst vor dem großen Sturm

Rund 80 Prozent der Bundesbürger glauben, dass schwere Unwetter zunehmen. Doch die Mehrheit unterschätze das Risiko von Überschwemmungsschäden, ermittelte die Rheinische Provinzial.

Knapp 80 Prozent der Bevölkerung seien davon überzeugt, dass Wetterkatastrophen in den vergangenen zehn Jahren zugenommen haben, berichtet die "Sparkassenzeitung". Acht von zehn Bundesbürgern befürchteten zudem, dass es aufgrund des Klimawandels noch häufiger zu Unwettern kommen werde.

Das habe eine repräsentative Bevölkerungsbefragung im Auftrag der Provinzial Rheinland Versicherungen unter 1000 Bundesbürgern ergeben. Besonders vor Gewitter-, Sturm- und Hagelschäden fürchteten sich die Deutschen. Für rund ein Drittel sei die größte Sorge, ein schwerer Sturm könnte ihr Hausdach abdecken, dicht gefolgt von der Angst vor einem Blitzeinschlag.

Angst vor Überschwemmungen in der Wohnung oder im Keller habe dagegen nur jeder Fünfte – die Mehrheit der Bevölkerung übersehe damit laut der Provinzial eine reale Gefahr. Denn häufiger als über die Ufer tretende Flüsse seien lokale, starke Niederschläge der Grund für Schäden. Und solche Unwetter könnten jede Region treffen.