05.08.2010
Die repräsentative Mitgliederbefragung des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) hat ergeben: Mehr als neun von zehn der kommunalen Energie- und Wasserversorgungsunternehmen (93 Prozent) übernehmen gesellschaftliche Verantwortung auf lokaler und regionaler Ebene.
Die Unternehmen unterstützten vielfältige Projekte aus Sport, Kultur, Bildung und im sozialen Bereich, heißt es in einer Pressemitteilung. 91 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie mit ihrem freiwilligen Engagement ihrer gesellschaftlichen Verantwortung vor Ort in besonderer Weise gerecht werden wollen. Und 44 Prozent sahen darin sogar einen Wettbewerbsvorteil.
"Kommunale Unternehmen sind nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor vor Ort, sondern mit ihrem sozialen Engagement auch tief in den Städten und Gemeinden verankert", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck.
Unternehmerische soziale Verantwortung sei traditionell groß und werde durch ein starkes kommunales Verantwortungsbewusstsein motiviert. Dies belegten zahlreiche Beispiele: So unterstützten die Stadtwerke Duisburg ein Betreuungsmobil für Obdachlose, und die Stadtwerke Erfurt förderten den örtlichen Fußball-Nachwuchs.
Auch der Energieunterricht der Stadtwerke Lingen und die Unterstützung der Freilichtspiele im Kloster Hirsau der Energie Calw GmbH seien gute Beispiele dafür, dass bei kommunalen Unternehmen Verantwortung für die Region täglich mit Leben erfüllt werde. Das belege, wie sich kommunale Unternehmen dem "Citizen Value" verpflichtet fühlten, so Reck.
Sport sei dabei nach wie vor das Feld, in dem sich kommunale Unternehmen am meisten engagierten. Es folgten die Felder Kultur und Soziales. Der Vergleich mit einer VKU-Mitgliederbefragung aus 2005 zeige zudem, dass sich zunehmend mehr Unternehmen im Bildungsbereich engagierten.