15.12.2009

Das Portemonnaie wird schlanker

Nach den Ergebnissen der neuen GfK Kaufkraft-Studie für Deutschland sinkt das verfügbare Einkommen im Jahr 2010 um 42 Euro pro Einwohner. Der Konjunktureinbruch schlage sich damit nun auch bei den privaten Konsumenten nieder, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Kaufkraft messe das verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten.Die Gesamtsumme der GfK Kaufkraft Deutschland liege für das Jahr 2010 bei 1.550,2 Mrd. Euro.

Die Deutschen hätten im Jahr 2010 aufgrund sinkender Einkommen und eines Bevölkerungsrückgangs von rund 216.000 Personen insgesamt 7,5 Milliarden Euro oder 0,5% weniger Kaufkraft zur Verfügung als in 2009. Je Einwohner im Jahr 2010 entspreche das einem Rückgang von 42 Euro pro Person auf durchschnittlich 18.904 Euro pro Kopf, die die Deutschen für Lebensunterhalt und Konsum ausgeben könnten.

Dem nominalen Kaufkraftabfall stehe allerdings eine voraussichtlich niedrige Inflation entgegen, heißt es weiter.