04.11.2009
Seit eine wachsende Zahl von kritischen Organisationen weltweit überwache, was die Konzerne und ihre Geschäftspartner trieben, müssten sich viele Großunternehmen um ihr Image sorgen, schreibt die Wochenzeitung "Die Zeit". Denn die Verbraucher mieden Produkte von Unternehmen, die Mitarbeiter schlecht behandelten oder die Umwelt zerstörten, heißt es in dem Artikel "Weder öko noch fair".
Entsprechend bauten immer mehr Unternehmen ihre Geschäftsmodelle um, engagierten sich für soziale Standards, schonten die Natur und praktizierten Klimaschutz. Viele Chefs fänden es besser zu agieren, als immer nur zu reagieren.
In einer Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte hätten die meisten Unternehmenslenker angegeben, sich mit Corporate Social Responsibility (CSR) einerseits aus persönlichen Motiven zu beschäftigen, andererseits auch der Reputation wegen.
Gefürchtet seien vor allem die Aktionen von Nichtregierungsorganisationen wie Greenpeace. "Wenn Sie erst einmal am Pranger stehen, ist es schwer, den Imageschaden zu beheben", wird das Versandhaus Otto zitiert.