22/Jul/2010

Blamabel und jämmerlich

Stiftung Warentest lässt kaum ein gutes Haar an der Anlageberatung von Banken. Lediglich Sparkassen erreichten zumindest ein "befriedigend".

"Blamabel" und "jämmerlich" sei die Anlageberatung vieler Banken, so Stiftung Warentest. Knapp 150 Beratungsgespräche in 21 Geldhäusern habe das Institut durchgeführt.

Schon im Herbst 2009 seien die Testergebnisse verheerend gewesen, berichtet "wuv". Diesmal sei zwar die Qualität der Anlageberatung leicht verbessert worden, das Gesamturteil sei dennoch vernichtend. Viele Institute missachteten gar Gesetze. Im Kundengespräch würden die finanziellen und persönlichen Verhältnisse der Kunden sowie ihre Ziele ungenügend besprochen. Oft würde nicht mal das obligatorische Beratungsprotokoll ausgehändigt.

Sechs Banken seien mit "mangelhaft" abgestraft worden. Nur drei Institute, alles Sparkassen, hätten immerhin die Note "befriedigend" bekommen, berichtet "wuv". Ein "gut" habe kein einziges Institut erreicht.