12.10.2009
Bei den ausgestellten Arbeiten von Baselitz aus den Jahren 1989 und 1990 handele es sich um einige der bedeutendsten künstlerischen Leistungen dieser Zeit, schreibt die "Sparkassenzeitung".
Die Schau zeuge von der engen Auseinandersetzung des Künstlers mit Dresden und der Geschichte der Stadt: Der monumentale Gemäldezyklus "45" nehme die Ereignisse um die Bombardierung der Stadt im Jahr 1945 und das Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft auf, so das Sparkassenblatt.
Dagegen setze sich die Holzskulpturengruppe "Dresdner Frauen" mit der Bedeutung der Frauen für den Neuanfang nach dem 2. Weltkrieg auseinander. Um diesen Kern der Ausstellung gruppierten sich Gemälde und Zeichnungen, die auch den Einfluss von künstlerischen Vorgängern wie den Dresdner BRÜCKE-Malern verrieten und so die sächsische Herkunft von Georg Baselitz ins Blickfeld rückten.
Die Förderung der Baselitz-Austellung sei ein weiterer Baustein der Kooperation der Sparkassen-Finanzgruppe mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, so Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). "Wir freuen uns, dass dadurch das kulturelle Profil Dresdens gestärkt wird. Denn die Stadt ist ein herausragendes kulturelles Markenzeichen für Sachsen und Deutschland."
Die Ausstellung wurde anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls am vergangenen Wochenende eröffnet und läuft noch bis zum 28. Februar 2010 in der Dresdener Gemäldegalerie Alte Meister im Semperbau am Zwinger.