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Thema der ersten Ausgabe unseres Online-Magazins: Die Suche nach neuen Modellen für Marketing, PR und Werbung.
Diese erste Ausgabe unseres Online-Magazins beschäftigt sich unter der Überschrift "Geht das nicht einfacher?" mit einem Thema, das überall in der Kommunikationsbranche diskutiert wird - in den Agenturen ebenso wie bei den Auftraggebern: Wie lassen sich die vielen verfügbaren Medien intelligent und wirkungsvoll miteinander verbinden? Wie erzeugt man in Zeiten einer immer stärkeren Fragmentierung mit den verfügbaren Budgets messbare Resultate?
Denn weil es immer mehr Medienangebote gibt, wird ein immer größerer Anteil von Botschaften gar nicht wahrgenommen. Das Kommunikationsangebot lässt sich nicht beliebig ausweiten, die Aufnahmebereitschaft der Empfänger stößt an Grenzen. 6.000 Marken soll sich der Käufer heute allein in Deutschland merken, 3.000 Werbebotschaften prasseln laut Statistik täglich auf den typischen US-Konsumenten ein. Das kann nicht wirklich funktionieren.
Mit diesem Online-Magazin versuchen wir neue Wege aufzuzeigen. Ausgangspunkt ist dabei unsere These, dass die durchdachte Filterung und Verdichtung von Informationen in vielen Fällen eine Chance bietet, dem eigenen Auftritt neue, größere Kraft zu verleihen. Dabei geht es uns nicht darum, einen neuen Trend auszumachen und mit einem schmissigen Schlagwort zu versehen, sondern darum, einen Schritt zurücktreten und den Blick schweifen zu lassen.
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Suche nach neuen Modellen
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Was wäre zum Beispiel, wenn man Kampagnen von Anfang als eine Kette kombinierter Vorteile planen würde? Der Ablauf kann von Fall zu Fall ganz unterschiedlich sein, die eingesetzten Medien können die ganze Palette oder nur einen Teil abdecken. Entscheidend an diesem Ansatz ist jedoch die Idee, möglichst viele Kräfte zu bündeln und so die Wirkung zu verstärken. Das klingt eher theoretisch, und deswegen haben wir uns in der Praxis umgesehen: Wir haben bei Unternehmen nachgefragt, deren Erfolg ganz oder teilweise auf dem Prinzip der Informations-Bündelung und effektiver Filterung beruht.
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Beispiel 1: Warm sind die Rating-Agenturen so mächtig geworden?
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Rating-Agenturen sind reine Informationslieferanten, ihr Produkt sind zu Bewertungen verdichtete Informationen. Ohne sie würde der Finanzmarkt nicht mehr funktionieren. Wie sind Moody's, Standard & Poor's und Fitch entstanden? Was kann man daraus lernen? In einem langen Artikel versuchen wir, den Aufstieg der ehemaligen Verlagshäuser nachzuvollziehen.
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Beispiel 2: Erfolg durch Filterung und Verdichtung von Informationen - Interview mit xonio.com
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Ein anderes Beispiel ist das Online-Unternehmen xonio.com. Seit 2001 filtert dessen Redaktion aus der Vielzahl neu am Markt erhältlicher Mobiltelefone die jeweils Besten heraus. Mittlerweile hat sich das Unternehmen mit einer stetig gewachsenen Nutzerzahl im Millionenbereich gut etabliert und hat sehr gute Chancen vom erwarteten Anstieg der Werbeausgaben im Internet zu profitieren.
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Beispiel 3: Cleveres E-Mail-Mangement bei myToys.de
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Noch ein Beispiel aus dem Online-Bereich ist der Spielzeugversender myToys.de: In einem Test des E-Mail-Response-Verhaltens landete das vergleichsweise kleine Unternehmen vor deutlich größeren Konkurrenten, inklusive der Deutschen Telekom. Filterung und Informationsverdichtung sind auch hier der entscheidende Faktor beim Werben um den Kunden.
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Beispiel 4: Die radikale Strategie von Best Buy in den USA - das Ende der "Geiz ist Geil"-Kampagnen?
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Noch einen Schritt weiter geht das US-Unternehmen Best Buy. Das Unternehmen ist in Nordamerika der größte Anbieter von Unterhaltungselektronik und erzielte 2004 ordentliche Gewinne. Dennoch unterzieht sich das Unternehmen in Vorbereitung auf die Zukunft einer Rosskur: Auf Basis einer Analyse der Kundendaten will man sich von Region zu Region, von Niederlassung zu Niederlassung auf die jeweils attraktivste Kundengruppe ausrichten. Eine Strategie, die in Europa noch nicht diskutiert wird - aber auch bei Media Markt und Saturn (oder deren Wettbewerbern) ein Thema werden könnte.
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Die Diskussion fängt erst an
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Als Agentur stellen wir eine These zur Diskussion. Sie lautet: Organisationen, denen es gelingt, durch Bündelung relevanter und attraktiver Informationen einen deutlich sichtbaren roten Faden durch das mediale Dickicht zu legen, haben die besten Chancen, von der aktuellen Medienentwicklung besonders stark zu profitieren. Unser Angebot: Lassen Sie uns gemeinsam darüber nachdenken, wie man das in der Praxis umsetzen könnte. Wenn Sie uns nach Lektüre dieses Online-Magazins Kommentare, Zustimmung oder auch völlig konträre Ideen zusenden wollen, hier ist die E-Mail- Adresse der Redaktion: redaktion@am-com.com
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© AM | Corporate & Creative, 2005. |
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